Deutsche Hochschulen und die Kritik an der Sucht

Mit jedem Tag laufe ich neuen Studenten über den Weg, die ich bislang noch nicht bemerkt hatte. Oftmals fallen Sie mir dadurch auf, dass sie eines dieser neumodischen Suchtmittel in den Händen halten und sich trotzallem für progressive Gesundheitsfanatiker halten. Die Sprache ist von den E-Zigaretten und ihren mitunter vernichtend schlechten Grundsatzdiskussionen an der Basis mehrere Studien. Zunächst waren besagte bezahlt von Industrieriesen, die sich neuerdings der öffentlichen Meinung geschlagen geben müssen. Zunächst war es wohl der Selbstversuch mit der E-Zigarette, der mitunter zur Rebellion aufruf, bis dann auch die ersten unabhängigen Studien bestätigten, was alle hören wollten und bereits zu wissen glaubten. Das heisst, dass derjenige, der die E-Zigarette herbeigesehnt hat und in ihr einen neuen Begleiter gefunden, sich einer öffentlichen Debatte hätte stellen können, auch ohne diese Studienlage als Rückhalt zu haben. Nun kann er sich jedoch noch selbstsicherer in seiner Sucht aufgehen lassen. Wir im Kollegium halten diesweitiges Verhalten für verächtlich, da in jedem Fall eine Sucht vorliegt, selbst wenn sie noch so schön mit Datenlagen hinterlegt ist.

Gehen wir davon aus, dass das Qualmen einer E-Zigarette vollkommen harmlos ist und ohne Nach- bzw. Nebenwirkungen an uns vorbeigeht. Was haben wir davon? Sehen Sie es nicht so, dass das an den Mund führen eines plastikhaltigen Etwas in Folge eines daran ziehens um einen Dampf durch seine Lunge zu jagen etwas Dummes an sich hat? Ich für meinen Teil finde die Diskussionsebene seitens der meisten Verfechter von E-Zigaretten nicht etwa besorgt, sondern halte es für hochgradig verleugnend der eigenen Probleme genüber.

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